0,64 Mio. € Fördergelder für Projekte in der Westlausitz


In der Westlausitz sind wieder Projektideen gefragt!

In ihrem aktuelle Projektaufruf stellt die Region Westlausitz über das europäische Programm LEADER wieder Fördergelder für Projekte im ländlichen Raum zur Verfügung.

Der Projektaufruf startet am 29.11.2019. Bis zum 31.01.2020 können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und Kommunen Projektvorschläge beim Regionalmanagement einreichen und sich für eine finanzielle Unterstützung ihres Vorhabens aus LEADER-Mitteln bewerben.

Inhalt des Aufrufs sind u.a. die Themen soziale und soziokulturelle Infrastruktur; Tourismus, Vermarktung regionaler Produkte und der Erhalt von regionalem Kulturgut und Brauchtum.
Ausführliche Informationen zu den Projektaufrufen finden sich auf der Westlausitz-Homepage (www.region-westlausitz.de) unter der Rubrik Aufrufe.

Bei Beratungsbedarf und Fragen zu den aufgerufenen Maßnahmenbereichen steht das Regionalmanagement (Telefon 03528-419625, regionalmanagement@region-westlausitz.de) jederzeit gern zur Verfügung. Nach Ablauf der Aufrufe werden durch den Koordinierungskreis, das Entscheidungsgremium der Region, die Projekte bewertet und entsprechend für eine Förderung ausgewählt.

Welche Kommunen gehören zur Westlausitz? Zur LEADER-Region Westlausitz gehören die zwölf Städte und Gemeinden:
Arnsdorf, Bischofswerda, Elstra, Frankenthal, Großharthau, Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ohorn, Pulsnitz, Rammenau, Steina und Wachau.

In den Städten Bischofswerda, Großröhrsdorf und Pulsnitz sind investive Maßnahmen nur in den ländlich geprägten Ortsteilen, nicht jedoch in den Stadtgebieten förderfähig.


Information zum Ticketangebot für Schüler und Auszubildende

 

 Information zum Ticketangebot für Schüler und Auszubildende ab 2019 (ca. 25 KB)


Neues im Fahrplan ab 15. Dezember 2019

  Neues zum Fahrplanwechsel


Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse

 Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse (ca. 150 KB)


Förderprogramme für energetische Maßnahmen

 Förderprogramme für energetische Maßnahmen (ca. 100 KB)




Allgemeinverfügung sowie Pressemeldung zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtung

Untere Wasserbehörde untersagt Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtung aus Oberflächengewässern

Das Landratsamt Bautzen, untere Wasserbehörde, hat mit Allgemeinverfügung vom 27.06.2019 die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mittels Pumpe im Rahmen des Eigentümer- und Anliegergebrauches untersagt. Diese Maßnahme wurde notwendig, weil nach der extremen Trockenheit des Jahres 2018 eine erneute Niedrigwasserlage eingetreten ist. Der natürliche Wasserhaushalt leidet immer noch unter den Folgen der Trockenheit des Vorjahres. Deshalb muss er vor jeder vermeidbaren Beeinträchtigung geschützt werden.

Das bedeutet im Einzelnen: Jede Wasserentnahme mit einer Pumpe bedarf einer wasserrechtlichen Erlaubnis der unteren Wasserbehörde. In dieser Erlaubnis ist regelmäßig die Einstellung der Entnahme bei Niedrigwasser geregelt. Dies erfolgt entweder durch Bezugnahme auf einen Pegel oder einen konkreten Wasserstand im Gewässer. Diese Regelung ist strikt einzuhalten, da die Entnahme bei Niedrigwasser letztlich eine unerlaubte Gewässernutzung darstellt. Eine solche kann als Ordnungswidrigkeit mit bis zu 50.000 EUR Bußgeld geahndet werden.

Aktuelle Durchflüsse können für die mit Pegeln ausgestatteten Fließgewässer im Internet unter dem nachfolgendem Link abgefragt werden: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/wasser/7806.htm
Je nach Durchfluss wird der Pegel in einer entsprechenden Farbe dargestellt, bei Niedrigwasser als brauner Kreis bzw. Rechteck ( ).
Die Wasserentnahme durch Schöpfen mit Handgefäßen fällt unter den Gemeingebrauch nach § 16 Abs. 1 SächsWG i. V. mit § 25 Satz 1 WHG und ist ohne wasserrechtliche Erlaubnis zulässig. Es sollte allerdings mit höchster Zurückhaltung erfolgen. Auf keinen Fall dürfen dadurch das Gewässer und die Ufer sowie die Tier- und Pflanzenwelt beeinträchtigt werden.

Die Einhaltung der Mindestwasserführung wird bei sämtlichen Wasserentnahmen durch die zuständige Wasserbehörde in Niedrigwasserperioden verstärkt überwacht. Auffälligkeiten können bei der Unteren Wasserbehörde mit Sitz in Kamenz, per Mail an wasser@lra-bautzen.de oder bei Gemeinde-/Stadtverwaltung vor Ort angezeigt werden.

Insgesamt muss mit Wasserentnahmen aus fließenden oberirdischen Gewässern, aber auch aus dem Grundwasser und dem Trinkwassernetz im Landkreis Bautzen sparsam und verantwortungsvoll umgegangen werden. So sehen wir beispielsweise die Praxis als kritisch an, einen „englischen Rasen“ unter reichlicher Bewässerung und häufigem Mähen zu pflegen. Auch erlaubte Wasserentnahmen sind auf das wirklich nur erforderliche Mindestmaß zu begrenzen, um negative Auswirkungen für den Lebensraum Fließgewässer und die angrenzenden Ökosysteme zu vermeiden.“

Harald Geyer Sachgebietsleiter Untere Wasserbehörde